Aktuell

Unser täglich Brot - Bibelleseplan

27.04.2020

 

Ab sofort erscheint hier täglich ein Lieblingsbibeltext und eine kleine Erklärung, warum dieser Text so bedeutsam ist. Los geht es mit den Mitgliedern aus dem Vorstand. Aber beteiligen darf sich, wer möchte.

 

 

Donnerstag, der 14.Mai 2020 von Karin P.

Im Laufe der Jahre sind mir die Worte/ Verse der gesamten Bibel immer mehr zur notwendigen Nahrung geworden. Je nach meiner aktuellen Situation finde ich hier Hilfe. Manchmal werde ich durch Bibeltexte ermahnt, oft bekomme ich hier Rat, wie ich mich klug verhalten kann. Hier finde ich Trost, wenn  ich traurig bin, Hoffnung und Zuversicht, wenn ich Angst vor der Zukunft habe. Und immer wieder finde ich die Bestätigung, dass ich tatsächlich Gottes geliebtes Kind bin.

Das alles bekomme ich geschenkt, wenn ich dieses Buch einfach aufschlage und tatsächlich darin lese. Wie gut, dass es so viele Bibelausgaben und  Erläuterungen dazu gibt!

Martin Luther übersetzte Vers 105 aus Psalm 119 so:

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem wir wieder gemeinsam und fröhlich  im Gottesdienst singen werden: „Dein Wort ist ein Licht auf meinem Weg.“ (zu finden in unserem Gemeindeliederbuch unter Nr. 100)

Mittwoch, der 13.Mai 2020 von Lotta und Paul L.

Paul und Lotta hatten am Sonntag beim GJW Kindergottesdienst die Aufgabe einen eigenen Psalm zu schreiben, angelehnt an den Psalm 91. Hier ist das Ergebnis:

Uns gefällt nicht wenn wir streiten.
Wir fürchten uns in der Dunkelheit.
Wir haben Angst, dass einem Familienmitglied etwas passiert.
Lieber Gott beschütze uns und hilf uns dabei stark zu bleiben.
Hilfe uns dir zu vertrauen, egal was passiert.
Danke Gott, dass du immer bei uns bist.
Gott, wir danken dir, dass wir dich immer in unserer Nähe haben und dass du unsere Hand hältst.
Danke für dein starkes Versprechen.
Amen

Dienstag, der 12.Mai 2020 von Sophia K.

Mein Lieblingsvers steht in Jesaja 54,10:

Berge mögen von ihrer Stelle weichen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir kann durch nichts erschüttert werden und meine Friedenszusage wird niemals hinfällig.‹ Das sage ich, der Herr, der dich liebt.« (GNB)

Immer wieder begleitet mich dieser Vers. Eine Jugendfreundin hat mir vor langer Zeit ein wunderschönes Poster gezeichnet,  mit diesem Text. Leider habe ich das Poster nicht mehr, dafür viele wertvolle Erlebnisse mit diesem Bibelvers.

Jesus zeigt mir immer wieder, dass ER stärker ist, als Mächte dieser Welt , die mir überall begegnen. Oft denke ich nach einem Arbeitstag, wenn ich mich mit dem Fahrrad mal wieder einen " Berg" hochquäle, dass Gott mir hilft. Zeitgleich wird der Kopf frei, bei der Anstrengung.  Trotz Corona möchte ich fröhlich in die Zukunft schauen, denn Gott trägt uns. Das durfte ich schon oft erleben. Auch im platten Norden.

 

 

Samstag, der 9.Mai 2020 von Christiane H.

Eine Bibelstelle, die mir oft auf die Sprünge hilft, ist Markus 16,1-8.

Da gehen die Frauen zum Grab um Jesus die Ehre zu geben, etwas zu tun, hier um ihn einzubalsamieren. Aber schon unterwegs machen sie sich größte Sorgen um den Stein, der vor der Grabkammer liegt und den sie niemals alleine wegrollen können! Als sie jedoch ankommen, ist der Stein, ihre größte Sorge, bereits weg. Sie sollen keine Angst haben, sondern den Jüngern erzählen, dass Jesus lebt, sagt ihnen ein Mann. Und bei Matthäus (28,8) steht dann noch, dass sie eine unbeschreibliche Freude erfüllte.

Ich kenne das auch in verschiedenen Lebenssituationen. Da ist der Stein mein größtes Problem, um das alle meine Gedanken kreisen: Sei es eine plötzlich auftretende oder langsam wachsende Krankheit, eine Schwierigkeit am Arbeitsplatz, eine finanzielle Krise, eine politische- oder Umweltfrage, Kriege und Flüchtlinge, eine Veränderung der eigenen Lebensumstände, das eigene Unvermögen oder das der anderen(:), ein heftiger Streit in Ehe oder Familie, die Sorge um das Wohl der Kinder oder "nur" um den Haushalt oder sei es aktuell die Corona-Pandemie und, und, und...

Bevor ich dann gerade verzweifeln könnte, weil mir die Probleme unlösbar erscheinen, lese ich:

"Konzentriere dich nicht auf den Stein, sondern überlege lieber <mit weitem Horizont> (s. Birgit), wie du mit dem eigenen Tun und Handeln, Jesus eine Ehre geben kannst!" Dabei stellt sich manchmal heraus, dass ich ganz etwas anderes tun kann, als ich dachte: hier: nicht einbalsamieren, sondern weitersagen, dass Jesus lebt!

Plötzlich und unerwartet stellt sich dann bei mir auch wieder Mut und Kraft und letztlich eine große Freude ein.

Freitag, der 8.Mai 2020 von Werner S.

Mein Taufspruch vom 24.05.1959 steht im 2. Tim. Kap.1 Vers 7: Denn Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit

Ich bekam damals den Spruch zugeteilt und ich muss sagen, damals gefiel er mir nicht besonders. Ich hätte mir lieber Apg 8 Vers 39 ausgesucht. Ich war ein fröhlicher Mensch und wollte es gerne bleiben, vielleicht sogar noch etwas mehr. So dachte ichdamals als siebzehnjähriger bei mir.

Gott nahm mich aber sehr schnell in die verantwortungsvolle Gemeindearbeit durch fast alle Bereiche. Da habe ich sehr viel mit Furcht und Berührungsängsten zu tun gehabt.

Da waren die ersten Straßeneinsätze bei Evangelisationen, Zeugnisse in Missionszelten. Zwischendurch gab es Schicksalsschläge und manche Enttäuschungen.

Gott versucht mir nun schon seit über 60 Jahren in der Nachfolge die Furcht auszutreiben. In der Gideon-Arbeit bin ich schon etwas mutiger geworden, aber bei einigen Schuleinsätzen mit Auftritt der herbeigerufenen Polizei, war sie dann doch wieder da - ich werde sie einfach nicht los!

In den letzten Wochen der Corona-Pandemie habe ich gestaunt und mich gefreut, dass sehr oft mein Taufspruch  zitiert wurde. Zuletzt sogar im Hirtenbrief unseres Bundes zu der Corona-Krise. Jetzt danke ich Jesus für meinen Taufspruch, der mir doch jedes Mal zeigt: "Werner dir fehlt noch etwas Liebe, Kraft und manchmal Besonnenheit. Hast du nicht über Hundertmal erlebt, wie ich dir die Furcht abgenommen habe? Also folge mir nach und weiche nicht zurück!

Und so ziehe ich weiterhin meine Straße fröhlich...

 

 

 

Donnerstag, 7.Mai 2020 von Nele S.

Richter 6,36-40

Dieser Text gehört zu den Geschichten, die ich einfach super finde! Warum? Weil ich Gideon so gut verstehen kann! In Gottes Zusage vertrauen? Klar, aber so ein klitzekleines Zeichen hilft schon ein bisschen dabei - und sei es nur, dass Schaf-Wolle nass vom Tau wird, der Boden drum herum aber trocken bleibt…irgendwie auch ein ziemlich merkwürdiger Einfall! Und weil doppelt bekanntlich besser hält und um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, dreht Gideon das Experiment noch einmal um - die Schaf-Wolle bleibt bitte trocken, der Boden drum herum wird nass - es klappt wieder!

Ich finde Gideons Verhalten an dieser Stelle total menschlich - und ganz ehrlich, ich könnte nicht zählen, wie oft ich Gott um diese kleinen "Beweise" gebeten habe (mal mehr und mal weniger erfolgreich, aber meistens an genauso banalen Beispielen). Und Gott? Der lässt sich darauf ein, obwohl es bestimmt nicht nötig hat, sich Gideon zu beweisen und garantiert spektakulärere Beweise seiner Wirk-Kraft aufbieten könnte als Schaf-Wolle, die wahlweise nass wird oder trocken bleibt! Er tut das, was Gideon gerade einfach für seinen Glauben braucht! Dass Gott hier die Größe zeigt, sich einfach und ohne lange Diskussion auf solch menschliche Bedürfnisse einzulassen - egal wie schräg oder sinnvoll diese sein mögen - finde ich klasse und darum ist die Geschichte eine meiner persönlichen Lieblingsgeschichten in der Bibel!

Mittwoch, 6.Mai 2020 von Ester A.

"Aber Gott ist treu und wird nicht zulassen, dass die Prüfung über eure Kräfte geht. Wenn er euch auf die Probe stellt, sorgt er auch dafür, dass ihr sie besteht."
1. Korinther 10,13

Dieser Vers hängt in Augenhöhe an meiner Pinnwand über meinem Schreibtisch.
Er hat mir schon bei vielen kleinen und großen Schwierigkeiten geholfen.
Gott greift ein, aber meistens anders und später als ich es erwarte.
Also vertrauen wir ihm doch auch diese Probe an.

 

Dienstag, 5.Mai 2020 von Rolf P.

Mein Lieblingstext ist der Psalm 23 Er ist für mich einer der schönsten Psalmen.
Er gibt mir Sicherheit und Geborgenheit, Lebenssinn und Hoffnung, Freude und Sorglosigkeit mitten in einer zerrütteten Welt.
Er handelt davon, dass ich  ruhig und gelassen bleiben kann, auch dann, wenn alles um uns herum zusammenbricht. Er redet davon, wie sich Zeiten der Krisen in Augenblicke einer tiefen Gotteserfahrung verwandeln können. Dieser Psalm ist randvoll mit Hoffnung, Freude und Liebe.

 

Montag, 4.Mai 2020 von Birgit M.

Den „einen Lieblingsvers“ gibt es bei mir nicht. Ich habe ganz viele und mir fällt es schwer einen auszusuchen. Sehr oft haben meine Lieblingsverse etwas mit besonderen Lebensabschnitten zu tun. Aber sie bleiben mir wichtig, auch über eine bestimmte Zeit hinaus. Besonders einprägsam sind Bibelverse für mich, wenn sie vertont worden sind. Beim Singen gelingt es mir oft, sie auswendig zu lernen. Dadurch bleiben sie in meiner inneren „Schatzkiste“ abrufbar.

Es gibt einen weitgehend unbekannten Bibelvers, der mich schon seit meiner Jugendzeit begleitet:

In 1. Chronik 4,10 betet Jabez:

„O, dass du mich reichlich segnen und meine Grenzen erweitern wolltest…“

Wahrscheinlich ging es bei Jabez um Vergrößerung des Ackerlandes. Für ihn war klar: nur der Segen Gottes konnte die Grundlagen für sein Leben verändern.

Was bedeutet für mich der Segen Gottes und damit die Grenzerweiterung für mein Leben? Ich habe mir oft selbst Grenzen für meine Möglichkeiten und Fähigkeiten gesetzt. Erst nach und nach ist mir klar geworden, Gott will mir einen immer weiteren Horizont schenken. Über das hinaus, was ich mir für mich vorstellen kann. Allerdings liegt es an mir, mich dafür zu öffnen.

Wie gut, dass ich dafür ganz viel Unterstützung in verschiedenen Liedtexten finde. Besonders gefällt mir der Text von B. Dörnen: „Mit weitem Horizont“

Großer Gott und Vater, lehre mich, doch mit deinen Augen sehn.
Lass mich niemals hinter meinen engen Grenzen stehn,
deine Größe, deine Weite spürn. Da wo deine Liebe wohnt,
lass mich leben, lass mich sein mit weitem Horizont,
dass deine Liebe hier mein Handeln prägt
deine Größe meinen Mund bewegt,
deine Allmacht meine Grenzen sprengt
und mein Glaube weiter denkt,
dass deine Freude mehr zum Klingen bringt,
meine Hoffnung über Mauern springt
mein Vertrauen deine Treue schätzt
und mein Beten einen Berg versetzt.
Mach mein Herz für andre Menschen weit,
lass mich leben für die Ewigkeit.
Lass mich leben, wo die Liebe wohnt,
und mit weitem Horizont.

 

 

Sonntag, 3.Mai 2020

Mein Lieblingsbibelvers steht in 1. Samuel 16,7 und lautet:
"Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an."

Dieser Bibeltext schützt uns davor, über Menschen zu urteilen oder sie sogar zu verurteilen. Wie schnell sortieren wir unsere Mitmenschen in Schubladen. Auf Grund ihres Aussehens, ihrer Meinung, ihres Auftretens oder ihres Verhaltens. Dabei kann ihre Herzenshaltung eine ganz andere sein als die äußere Wirkung. Ich bin froh, dass Gott uns nicht auf Grund von Äußerlichkeiten bewertet. Und immer, wenn ich mich in einem "Schubladendenken" erwische, rufe ich mir diesen Vers in Erinnerung.

Carsten K.

 

Samstag, 2.Mai 2020

Einer meiner "Lieblingstexte" ist eigentlich der komplette Psalm 91, aus dem ich die bekannten Verse 11 + 12 hervorheben möchte (nach Neue Genfer Übersetzung):

Denn er hat für dich seine Engel entsandt und befohlen, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Sie werden dich auf Händen tragen, damit du mit deinem Fuß nicht an einen Stein stößt.

Das ist für mich der Inbegriff des "Rundum-Sorglos-Pakets": eine Gewissheit auf echtes Geborgensein und persönliche Zuwendung, die diese Zusage ausstrahlt!
Die Engel sind längst geschickt worden, sie sind unterwegs zu mir, ohne dass ich selbst initiativ werden mußte. Und sie leisten nicht nur "Erste Hilfe" in der akuten Situation, sondern achten vorsorglich auf mich, tragen, wenn nötig, auf Händen.

Was gib es Tröstlicheres in solchen Zeiten der Verunsicherung und Ungewissheit...!?

Thomas I.

 

Freitag, 1.Mai 2020

Vater unser
Das Gott in diesem Gebet Vater genannt wird, zeigt, wie nah er sein will und ohne Scheu angesprochen werden will

Der du bist im Himmel
So viele zweifeln am Himmel und am Leben nach dem Tod, aber ich glaube fest daran, dass Gott uns dort erwartet

Geheiligt werde dein Name
Diese Stelle war mir lange nicht sehr wichtig oder nicht greifbar, aber heute sage ich: Amen!

Dein Reich komme
Tja, kürzlich dachten ja manche es sei soweit wegen Corona, aber ich denke wir werden es sicher genau wissen, wenn sein Reich auf Erden kommt.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden
Es ist oft schwer es so zu sagen, aber man gibt auch viel Last ab und es ist sehr tröstlich.

Unser tägliches Brot gib uns heute
Um es mal in Corona Zeiten deutlich zu sagen: Gott sorgt für uns! Es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe.

Und vergib uns unsere Schuld
Dazu gibt es wohl wenig zu sagen, aber es ist wichtig trotz aller Vergebung dennoch darum zu bitten und seine Schuld zu sehen.

Sowie auch wir vergeben unsern Schuldigern
Der schwerste Teil der Vergebung. Wir wollen sie gerne von Gott annehmen, aber selber sind wir nicht immer so selbstverständlichen Umgang damit.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen
Da denke ich immer an diese eine Liedzeile: “Bleibt standhaft in aller Bedrängnis“.
Es ist nur oft schwer jede Versuchung als solche zu entdecken.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit
Ich empfinde diese Zeile als großen Trost, aber ich denke auch dass sie mir in meinem Leben noch andere Dinge zu sagen haben wird.

Amen

Tanja tH.

 

Donnerstag, 30.April 2020

Als aber Elisa wieder nach Gilgal kam, war Hungersnot im Lande. Und als die Prophetenjünger vor ihm saßen, sprach er zu seinem Diener: Setze einen großen Topf auf und koche ein Gemüse für die Prophetenjünger! Da ging einer aufs Feld, um Kraut zu sammeln, und fand ein Rankengewächs und pflückte sein Kleid voll mit wilden Gurken. Und als er kam, schnitt er's in den Topf zum Gemüse – sie kannten's aber nicht – und legte es den Männern zum Essen vor. Als sie nun von dem Gemüse aßen, schrien sie und sprachen: O Mann Gottes, der Tod im Topf! Denn sie konnten's nicht essen. Er aber sprach: Bringt Mehl her! Und er tat's in den Topf und sprach: Lege es den Leuten vor, dass sie essen! Da war nichts Böses mehr in dem Topf. (2. Könige 4,38-41 - Der Tod im Topf)

Eine meiner Lieblingsgeschichten ist die von Elisa und den Prophetenjüngern. Elisa beauftragt einen seiner Schüler, Essen für alle zu kochen. Aber offensichtlich hat dieser keine Ahnung davon. Er sagt aber auch nichts und zieht los und sammelt irgendwelche Früchte, die er für essbar hält. Dann kocht er sie. Tatsächlich müssen diese Früchte fürchterlich geschmeckt haben und die anderen beschweren sich lauthals. Dann aber gelingt es Elisa mit ein wenig Mehl, das Essen genießbar zu machen. Diese Geschichte erinnert mich daran, dass es manchmal nur ganz wenig braucht, um eine bittere Situation in ihr Gegenteil zu verkehren. Wo das passiert, geschieht ein Wunder.

Helge F.

 

Mittwoch, 29.April 2020

Nicht täglich, aber häufig lese ich vor dem Zubettgehen den Psalm 27:

"Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Derr HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?"

Auch wenn ich selbst leider nicht so furchtlos bin, tut es doch gut, das immer wieder ausgesprochen zu hören (ich lese laut!!).

"Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil! Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf."

Eigentlich wundert es mich, dass für David der Verlust seiner Eltern schwer war. Auch für Menschen, die eine eigene Familie haben, kann das also anscheinend ein schwerer Einschnitt sein. Das Gute und Tröstliche ist aber, dass Gott unser Vater uns nie verlässt! Mehr noch: Das Beste kommt zum Schluss:

"Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen."

Auch wenn wir nicht genau wissen, wie das sein wird - es wird gut!

Birte B.

 

Dienstag, 28.April 2020

"Aber Gott hat zu mir gesagt: Verlass dich ganz auf meine Gnade. Denn gerade wenn du schwach bist, kann sich meine Kraft an dir besonders zeigen." 2. Korinther 12,9

Starke Worte, die in meine inneren Stürme hineinsprechen und sie verstummen lassen. Ein echter Lichtblick im Wirrwarr aus ewiger Selbstoptimierung und den eigenen unbarmherzigen Ansprüchen an mein Sein und Tun. - Denn die verlässliche Gnade Gottes macht aus dem ständigen "Es ist nie genug" in meinem Kopf ein "Du reichst vollkommen" für mein Herz.

Agathe D.

 

Montag, 27.April 2020

"Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich 1983 in Flensburg getauft worden. Mein Taufspruch steht im Römerbrief, Kapitel 8,28:

'Wir wissen aber, dass denen, die GOTT lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschlag berufen sind.'

Seit dem weiß ich und durfte es oft erleben, das alles in meinem Leben einen Sinn hat, auch wenn ich es oft nicht gleich erkenne. Und das schenkt mir immer wieder Trost und Zuversicht."

www.bibleserver.com/NG%C3%9C/R%C3%B6mer8%2C18-30

Klaus D.